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Besonderheiten in Bezug auf Juristische Übersetzungen

Wenn Sie eine Übersetzung von anwaltlichem Schriftwechsel, wichtigen Verträgen oder Gerichtsurteilen benötigen, sollten Sie diese anspruchsvolle Aufgabe nicht irgendeinem Übersetzer ohne fachliche Spezialisierung übertragen. In solchen Fällen ist immer gut beraten, wer die Unterstützung eines juristischen Fachübersetzers mit einschlägiger Qualifikation und ausreichender Erfahrung in Anspruch nimmt. Juristische Schriftstücke haben in der Regel immense finanzielle, persönliche bzw. geschäftliche Auswirkungen. Hinzu kommt, dass bei einer juristischen Übersetzung eine ganze Reihe von Besonderheiten zu beachten ist, die oft nur den juristischen Fachübersetzern und Rechtsexperten bekannt sind. Jeder, der schon einmal mit amerikanischen Vertragstexten zu tun hatte, weiß, dass sich diese schon formell grundsätzlich von deutschen Vertragstexten unterscheiden. Nicht nur Satzbau und Fachsprache sind völlig verschieden, auch die jeweiligen Institutionen und Begriffsinhalte unterscheiden sich deutlich in der Ausgangs- und Zielsprache. Daher sind hierfür eine Menge Fachwissen und bisweilen auch tiefergehende Recherchen erforderlich. Wie kläglich hier eine Maschinenübersetzung versagt, kann man sich unschwer vorstellen, wenn man bedenkt, dass sich in amerikanischen Vertragstexten ein einziger Satz oft über mehrere Seiten erstrecken kann! Meine Aufgabe als juristische Fachübersetzerin ist es daher, für Sie die komplizierten Satzgefüge aufzulösen und die rechtlichen Sachverhalte so zu übersetzen, dass am Ende ein für alle Parteien verständlicher, eindeutiger, korrekter und sachlich einwandfrei formulierter Vertrag in der Zielsprache vorliegt.

Hinter einer gelungenen Übersetzung von Vertragstexten steckt somit eine übersetzerische Leistung, die gar nicht hoch genug bewertet werden kann, zumal jedes Land über ein ganz spezielles Rechts-, Justiz- und Verwaltungssystem verfügt, das mit dem System anderer Länder nicht vergleichbar ist. Daher unterscheiden sich sowohl die jeweiligen Institutionen als auch Funktionen und deren Benennungen ganz erheblich von denen anderer Länder. Nicht selten kommt es vor, dass ein juristischer Begriff, der in einem Land durchaus gängig ist, in einem anderen Land überhaupt nicht existiert. Ebenso unterscheiden sich die Funktionen und Bezeichnungen von Justizbediensteten und Justizbehörden ganz erheblich von den in anderen Ländern üblichen Funktionen und Amtsbezeichnungen. Somit kommt hier dem juristischen Fachübersetzer die oft nicht ganz einfache Aufgabe zu, adäquate Benennungen oder Umschreibungen zu finden, um Missverständnisse in einer juristischen Übersetzung auszuschließen.

Hinzu kommt, dass es in den meisten Ländern auch abweichende Formalien gibt, die zu beachten sind. Zum Beispiel gibt es wesentliche Unterschiede bei der Art, in der deutsche, britische, amerikanische Vertragstexte abzufassen sind. Formale Elemente, die zum Beispiel in einem amerikanischen Vertrag zu dessen Rechtsgültigkeit vorhanden sein müssen, können bzw. müssen sogar in der deutschen Übersetzung völlig entfallen.

Ein weiterer Aspekt ist der Vertraulichkeitscharakter von juristischen Übersetzungen. Natürlich ist es bei der Beautragung eines Übersetzers von größter Wichtigkeit, dass alle Unterlagen des Auftraggebers grundsätzlich vertraulich behandelt werden, weil es bei Vertragstexten und Rechtsstreitigkeiten häufig um sehr sensible Bereiche geht, deren Daten und Informationen nicht für die Öffentlichkeit bestimmt sind, insbesondere im Bereich Patentwesen, Copyright u.ä. Dass solche Unterlagen absolut vertraulich behandelt werden, fasse ich generell als Selbstverständlichkeit auf. Gern unterzeichne ich aber auch zu Ihrer Sicherheit eine entsprechende Geheimhaltungsvereinbarung.



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